Velopolitik – ohne uns geht nichts

Ob Radwege, Velostreifen, Strassenquerungen, Veloabstellplätze oder Velostationen: Pro Velo Luzern stellt nicht bloss Forderungen; wir bringen konkrete Ideen in die politisch und fachliche Diskussionen ein. Pro Velo Luzern arbeitet gemeinsam mit dem Verkehrsclub der Schweiz (VCS) eng mit den Tiefbauämtern von Stadt und Kanton zusammen, um für Velo und Fussgänger optimale und sichere Verkehrslösungen zu erreichen.

Wie geht es weiter mit der Luzerner Velopolitik?
Stadt und Kanton Luzern brauchen endlich eine realistische Velo-Vision, damit Schulkinder, Pendlerinnen und Pendler sowie Naturliebhaber künftig schnell und sicher am Stau vorbeiradeln können, ob mit oder ohne elektronische Unterstützung. Die Zeit ist reif für einen Quantensprung in der Luzerner Velopolitik. Wohin wollen wir? Wie können wir unsere Ziele erreichen? Die beiden Regionalverbände von Pro Velo und VCS halten dies in ihrer Vision fest. Mehr Infos


Freigleis – eine Velobahn nach Luzern Süd

Für die Umnutzung des Zentralbahntrassees zu einer Velobahn setzte sich Pro Velo Luzern bereits bei Projektbeginn der Tieferlegung ein. Die Langsamverkehrsachse verbindet die Luzerner Neustadt mir Horw und erschliesst die Kulurhäuser Süpol und Luzerner Synphonie mit der Innenstadt. Für Pro Velo Luzern hat die Velobahn Vorbildscharakter, was die künftige Verkehrsentwicklung Luzerns betrifft.

Veloabstellplätze am Bahnhof – eine typische „Erfolgsstroy“

Wer heute mit dem Velo am Bahnhof steht, sieht, was nach hartem Feilschen ausgehandelt wurde: Unsere Forderungen wurden grösstenteil verwirklicht: An der Zentralstrasse stehen heute Veloplätze, ebenso links und rechts vom Bahnhofeingang und bei der Uni. Später kam die bewachte Velostation dazu.

Trotzdem bleibt die Situation mit den Veloabstellplätzen am Bahnhof unbefriedigend. Nicht auszudenken wie es ohne den Einsatz unsererseits am Bahnhof aussehen würde. Pro Velo Luzern bleibt weiter am Ball und kämpft für weitere Verbesserungen.

„Velozärn“ – Bau eines kantonalen Radwegnetzes bis 2014

Den ersten und grössten Erfolg feierte Pro Velo Luzern 1998 (damals noch IG Velo), als wir die Initiative Velozärn lancierten – und damit dem kantonalen Radroutennetz zur Umsetzung verhalfen. Gemäss Gegenvorschlag müssten bis 2014 90 Prozent des Radroutenkonzeptes realisiert sein. Doch die Realität sieht anders aus: Der Kanton trödelt weiter, stellt zu wenig Finanzmittel zur Verfügung und verschleppt die fristgerechte Umsetzung.